Bahrains Regime: Mit Repression gegen die Bevölkerung für Ruhe beim Grand Prix sorgen! Proteste gegen die vom Westen und seiner Sportwelt hofierten monarchistischen Despotie! Vettel, hier kannst du mal prostieren und zeigen, dass du ein Demokrat bist! Da gehört mehr Mut zu, als für Millionen einen Wagen zu steuern, der noch dazu zur Zerstörung unseres Klimas beiträgt! So trägst du nur dazu bei, dieser furchtbaren Diktatur einen Mantel der Zivilisation umzuhängen! Arrogante und ignorante Statements vom Rennzirkus Grand Prix!

Bahrain

Bahrain

Proteste gegen Formel-1-Rennen

International Gestern, 11:46
Polizisten vor einem Schulhaus in Bahrains Hauptstadt Manama.
Polizisten vor einem Schulhaus in Bahrains Hauptstadt Manama. (Bild: Keystone)
Die Regierung von Bahrain will mit einem Autorennen Normalität demonstrieren. Proteste kann sie nicht völlig unterdrücken.

urf./(dpa/Reuters) Im Vorfeld des Formel-1-Rennens am kommenden Wochenende in Bahrain ist es in den vergangenen Tagen in verschiedenen Städten des Landes zu teilweise gewalttätigen Protesten gekommen. Am Donnerstag errichteten Demonstrierende in einigen Aussenquartieren der Hauptstadt Manama Strassenbarrikaden mit brennenden Autoreifen.

Bereits am Dienstag war es in der Folge der Festnahme eines 17-jährigen Schülers zu Unruhen gekommen, worauf politische Aktivisten am Mittwoch neuerlich zu Protestmärschen aufriefen. Mehrere Oppositionsgruppen fordern aufgrund der anhaltenden Menschenrechtsverletzungen und fehlender politischer Reformen eine Absage des Rennens.

In den letzten Tagen hat das autoritäre Regime Bahrains seine Repressionsmassnahmen gegen Protestgruppen verschärft. Nach Angaben einer lokalen Nachrichtenagentur wurden am Mittwoch mehrere Personen festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Autos gestohlen und angezündet zu haben. Seit Monatsbeginn hat die Polizei nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Dutzende von Personen verhaftet.

Einen Anschein von Normalität vermitteln

Das Formel-1-Rennen ist der grösste in Bahrain durchgeführte Sportanlass und auch wirtschaftlich von grosser Bedeutung. Das sunnitische Königshaus will mit der Durchführung des Anlasses den Beweis der Normalität und des Fortschritts erbringen. Die Regierung bestreitet die Mehrzahl der Verhaftungen und weist Anschuldigungen, mit exzessiver Gewalt gegen Demonstranten vorzugehen, entschieden zurück.

Vor zwei Jahren hatten Unruhen mit mindestens 35 Toten zu einer Absage des Rennens geführt. Letztes Jahr kehrte die Formel 1 trotz internationaler Kritik in das Königreich zurück; der Anlass war jedoch von zum Teil blutigen Demonstrationen begleitet

Andauernde Unruhen

Die bahrainische Opposition, die sich zu grossen Teilen aus der schiitischen Mehrheitsbevölkerung zusammensetzt, hatte im Februar 2011 versucht, durch Massenproteste radikale Reformen zu erzwingen. Das sunnitische Herrscherhaus von Bahrain löste die Proteste damals mit Gewalt auf. Seither kommt es immer wieder zu Unruhen in dem ölreichen Königreich.

Proteste gegen Formel-1-Rennen

International Gestern, 11:46
Polizisten vor einem Schulhaus in Bahrains Hauptstadt Manama.
Polizisten vor einem Schulhaus in Bahrains Hauptstadt Manama. (Bild: Keystone)
Die Regierung von Bahrain will mit einem Autorennen Normalität demonstrieren. Proteste kann sie nicht völlig unterdrücken.

urf./(dpa/Reuters) Im Vorfeld des Formel-1-Rennens am kommenden Wochenende in Bahrain ist es in den vergangenen Tagen in verschiedenen Städten des Landes zu teilweise gewalttätigen Protesten gekommen. Am Donnerstag errichteten Demonstrierende in einigen Aussenquartieren der Hauptstadt Manama Strassenbarrikaden mit brennenden Autoreifen.

Bereits am Dienstag war es in der Folge der Festnahme eines 17-jährigen Schülers zu Unruhen gekommen, worauf politische Aktivisten am Mittwoch neuerlich zu Protestmärschen aufriefen. Mehrere Oppositionsgruppen fordern aufgrund der anhaltenden Menschenrechtsverletzungen und fehlender politischer Reformen eine Absage des Rennens.

In den letzten Tagen hat das autoritäre Regime Bahrains seine Repressionsmassnahmen gegen Protestgruppen verschärft. Nach Angaben einer lokalen Nachrichtenagentur wurden am Mittwoch mehrere Personen festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Autos gestohlen und angezündet zu haben. Seit Monatsbeginn hat die Polizei nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Dutzende von Personen verhaftet.

Einen Anschein von Normalität vermitteln

Das Formel-1-Rennen ist der grösste in Bahrain durchgeführte Sportanlass und auch wirtschaftlich von grosser Bedeutung. Das sunnitische Königshaus will mit der Durchführung des Anlasses den Beweis der Normalität und des Fortschritts erbringen. Die Regierung bestreitet die Mehrzahl der Verhaftungen und weist Anschuldigungen, mit exzessiver Gewalt gegen Demonstranten vorzugehen, entschieden zurück.

Vor zwei Jahren hatten Unruhen mit mindestens 35 Toten zu einer Absage des Rennens geführt. Letztes Jahr kehrte die Formel 1 trotz internationaler Kritik in das Königreich zurück; der Anlass war jedoch von zum Teil blutigen Demonstrationen begleitet

Andauernde Unruhen

Die bahrainische Opposition, die sich zu grossen Teilen aus der schiitischen Mehrheitsbevölkerung zusammensetzt, hatte im Februar 2011 versucht, durch Massenproteste radikale Reformen zu erzwingen. Das sunnitische Herrscherhaus von Bahrain löste die Proteste damals mit Gewalt auf. Seither kommt es immer wieder zu Unruhen in dem ölreichen Königreich.

Bahrain

Proteste gegen Formel-1-Rennen

International Gestern, 11:46
Polizisten vor einem Schulhaus in Bahrains Hauptstadt Manama.
Polizisten vor einem Schulhaus in Bahrains Hauptstadt Manama. (Bild: Keystone)
Die Regierung von Bahrain will mit einem Autorennen Normalität demonstrieren. Proteste kann sie nicht völlig unterdrücken.

urf./(dpa/Reuters) Im Vorfeld des Formel-1-Rennens am kommenden Wochenende in Bahrain ist es in den vergangenen Tagen in verschiedenen Städten des Landes zu teilweise gewalttätigen Protesten gekommen. Am Donnerstag errichteten Demonstrierende in einigen Aussenquartieren der Hauptstadt Manama Strassenbarrikaden mit brennenden Autoreifen.

Bereits am Dienstag war es in der Folge der Festnahme eines 17-jährigen Schülers zu Unruhen gekommen, worauf politische Aktivisten am Mittwoch neuerlich zu Protestmärschen aufriefen. Mehrere Oppositionsgruppen fordern aufgrund der anhaltenden Menschenrechtsverletzungen und fehlender politischer Reformen eine Absage des Rennens.

In den letzten Tagen hat das autoritäre Regime Bahrains seine Repressionsmassnahmen gegen Protestgruppen verschärft. Nach Angaben einer lokalen Nachrichtenagentur wurden am Mittwoch mehrere Personen festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Autos gestohlen und angezündet zu haben. Seit Monatsbeginn hat die Polizei nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Dutzende von Personen verhaftet.

Einen Anschein von Normalität vermitteln

Das Formel-1-Rennen ist der grösste in Bahrain durchgeführte Sportanlass und auch wirtschaftlich von grosser Bedeutung. Das sunnitische Königshaus will mit der Durchführung des Anlasses den Beweis der Normalität und des Fortschritts erbringen. Die Regierung bestreitet die Mehrzahl der Verhaftungen und weist Anschuldigungen, mit exzessiver Gewalt gegen Demonstranten vorzugehen, entschieden zurück.

Vor zwei Jahren hatten Unruhen mit mindestens 35 Toten zu einer Absage des Rennens geführt. Letztes Jahr kehrte die Formel 1 trotz internationaler Kritik in das Königreich zurück; der Anlass war jedoch von zum Teil blutigen Demonstrationen begleitet

Andauernde Unruhen

Die bahrainische Opposition, die sich zu grossen Teilen aus der schiitischen Mehrheitsbevölkerung zusammensetzt, hatte im Februar 2011 versucht, durch Massenproteste radikale Reformen zu erzwingen. Das sunnitische Herrscherhaus von Bahrain löste die Proteste damals mit Gewalt auf. Seither kommt es immer wieder zu Unruhen in dem ölreichen Königreich.

Bilderleiste: http://www.nzz.ch/aktuell/international/proteste-gegen-formel-1-rennen-1.18066830#gallery:1-18066935

GP von Bahrain ein Statement der Ignoranz

Ein sportlicher Sieger, aber sonst nur Verlierer des Formel-1-Rennens

http://www.nzz.ch/aktuell/sport/uebersicht/der-formel-1-gp-von-bahrain-ein-statement-der-ignoranz-1.16582266

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Gegen den früheren stellvertretenden Chefredakteur des britischen Boulevardblatts «The Sun» wird nun ebenfalls wegen Bestechung von Politikern Anklage erhoben. Journalisten des Boulevardblatts hatten auf der Jagd nach Exklusivgeschichten über Jahre hinweg Telefone und Mailboxen von Hunderten von Prominenter sowie Angehöriger von getöteten Soldaten und Verbrechensopfern abgehört und Polizisten bestochen.

Grossbritannien

Weiterer «Sun»-Journalist wird wegen Bestechung angeklagt

International Heute, 06:07
Gegen den früheren stellvertretenden Chefredakteur des britischen Boulevardblatts «The Sun» wird nun ebenfalls wegen Bestechung von Politikern Anklage erhoben.

(afp) Die Staatsanwaltschaft erklärte am Donnerstag, sie habe genügend verlässliche Beweise gegen Fergus Shanahan in der Hand, um ihn zu überführen.

Shanahan soll in den Jahren 2006 und 2007 Schmiergeldzahlungen in Höhe von 8200 Euro an Funktionäre genehmigt haben, damit diese im Gegenzug vertrauliche Informationen an seine Zeitung herausgaben.

Im Rahmen der Ermittlungen zu Bestechungszahlungen an Polizisten und Funktionäre sind schon mehrere Journalisten des Boulevardblatts aus dem Konzernverbund von Medienmogul Rupert Murdoch vorläufig festgenommen worden.

Vor Shanahan wurden bereits «Sun«-Verteidigungsexpertin Virginia Wheeler und der frühere Chefredakteur Geoff Webster wegen Bestechung angeklagt. Der 2011 aufgeflogene Skandal um die ebenfalls zum Murdoch-Konzern gehörende Zeitung «News of the World» hatte ganz Grossbritannien erschüttert und weltweit für Schlagzeilen gesorgt.

Journalisten des Boulevardblatts hatten auf der Jagd nach Exklusivgeschichten über Jahre hinweg Telefone und Mailboxen von Hunderten von Prominenter sowie Angehöriger von getöteten Soldaten und Verbrechensopfern abgehört und Polizisten bestochen. Nachdem die Praktiken aufflogen, stellte Murdoch das Blatt ein. Dutzende Verantwortliche wurden festgenommen.

http://www.nzz.ch/aktuell/international/weiterer-sun-journalist-wird-wegen-bestechung-angeklagt-1.18067365

US-Ausschuss: USA benutzte die Folter, die es in anderen Ländern immer wieder kritisiert! US-Präsident Bush und seine engsten Berater, hätten intensive Debatten über das Zufügen von Schmerz bei Verhören geführt. Bushs Verteidigungsminister Donald Rumsfeld habe brutale Verhörmethoden in Guantanamo genehmigt. Die Folter war dem Bericht zufolge nie ausdrücklich erlaubt, war aber das Ergebnis von Entscheidungen der “höchsten zivilen und militärischen Anführer der USA”. Während das Handbuch ursprünglich die US-Soldaten davon abhalten sollte, Gefangene zu quälen, wurden 2006 just einige jener Stellen gelöscht, die explizit Folter verbieten. Die Kommission verweist aber darauf, dass es auch in der Amtszeit von Präsident Bill Clinton die Praxis des geheimen Transports von Gefangenen in andere Länder gegeben habe. Die Regierung Barack Obamas wird unter anderem für die Drohnen-Angriffe in Pakistan und im Jemen kritisiert.

Nach 9/11: US-Behörden duldeten Folter von Gefangenen

17. April 2013, 15:14

 

foto: reuters/bob strong/files

Das Gefangenenlager Guantanamo steht seit Jahren in der Kritik.

Überparteilicher Untersuchungsbericht nennt das Vorgehen der USA eindeutig Folter

“Wir haben unseren Kompass verloren”, fasst der ehemalige demokratische US-Kongressabgeordnete James Jones Erkenntnisse einer von ihm geleiteten überparteilichen Kommission zusammen, die sich mit Foltervorwürfen vor allem gegen die US-Regierung von George W. Bush befasst. Nicht nur das berüchtigte US-Gefangenenlager in Guantanamo auf Kuba wurde unter die Lupe genommen, auch zu den CIA-Geheimgefängnissen in Staaten wie Polen, Rumänien und Litauen nimmt der jetzt veröffentlichte Bericht Stellung.

“Wir sind zu der bedauerlichen, aber unvermeidlichen Schlussfolgerung gekommen, dass die USA ein Vorgehen gezeigt haben, das eindeutig Folter ist”, sagt der Republikaner Asa Hutchinson, unter Bush Mitarbeiter im Heimatschutzministerium und Co-Leiter der Untersuchung. Die oberste Führung der am 11. September 2001 angegriffenen Nation, namentlich US-Präsident Bush und seine engsten Berater, hätten intensive Debatten über das Zufügen von Schmerz bei Verhören geführt. Bushs Verteidigungsminister Donald Rumsfeld habe brutale Verhörmethoden in Guantanamo genehmigt, darunter Stresspositionen, Nacktheit und die Bedrohung mit Hunden.

Befragungstechniken im Fokus

Im Fokus des 577 Seiten umfassenden Berichts stehen darum die Befragungstaktiken der US-Behörden gegenüber Terrorverdächtigen. Dabei seien Methoden angewandt worden, welche die USA vor dem 11. September 2001 in anderen Staaten als Folter kritisiert hätten. Unter Verletzung des US- und des Völkerrechts hätten CIA-Beamte und Soldaten Gefangene in Afghanistan, im Irak, im US-Gefangenenlager Guantanamo und andernorts “grausam, inhuman und erniedrigend” behandelt. Dies schwäche die Position Amerikas in der Welt und bringe die USA um ihre Glaubwürdigkeit, wenn ihre Politiker in anderen Staaten Menschenrechtsverletzungen anprangern, so die Autoren.

Die Folter war dem Bericht zufolge nie ausdrücklich erlaubt, war aber das Ergebnis von Entscheidungen der “höchsten zivilen und militärischen Anführer der USA”. Dazu zähle die Entscheidung, dass die Genfer Konventionen nicht für Al-Kaida- und Taliban-Aktivisten gelten sollten und dass der Geheimdienst CIA gegenüber Gefangenen “brutale” Methoden anwenden dürfe.

Berüchtiges Regelbuch

Vor allem der berüchtigte Anhang M im Feldhandbuch der US-Armee, wo es um Befragungstechniken geht, wird in der Studie massiv kritisiert. Implizit wird dort Folter, beispielsweise Schlafentzug und das Verharren in schmerzhaften Haltungen, bei Verhören von Gefangenen legitimiert, die nicht dem Schutz durch die Genfer Konvention unterliegen. Während das Handbuch ursprünglich die US-Soldaten davon abhalten sollte, Gefangene zu quälen, wurden 2006 just einige jener Stellen gelöscht, die explizit Folter verbieten.

Die Kommission verweist aber darauf, dass es auch in der Amtszeit von Präsident Bill Clinton die Praxis des geheimen Transports von Gefangenen in andere Länder gegeben habe. Die Regierung Barack Obamas wird unter anderem für die Drohnen-Angriffe in Pakistan und im Jemen kritisiert.

Schwierige Recherchen

Das “Constitution Project” wurde 2009 ins Leben gerufen, nachdem der damals frischgewählte Präsident Obama sich gegen eine nationale Kommission zur Aufarbeitung der Antiterror-Programme entschieden hatte. Mit Dutzenden früheren US-Beamten und ehemaligen Gefangenen haben die Mitarbeiter Interviews geführt, mehrere Gefangenenlager wurden zu Recherchezwecken besucht. Zu Geheimdokumenten hatte die unabhängige Kommission wiewohl keinen Zugang.

Die Arbeit an dem Bericht sei für ihn nicht einfach gewesen, sagte Asa Hutchinson bei der Präsentation des Berichts. Schließlich kenne er viele der Involvierten persönlich. “Aber wir müssen aus der Geschichte lernen. Es ist sehr wichtig einen genauen Bericht über das Geschehene und die Entscheidungen, die dazu führten, zu haben.” (APA, red/derStandard.at 17.4.2013)

 Der Bericht im Volltext

Der Bericht im Volltext

http://derstandard.at/1363708221811/USA-folterte-nach-911-Gefangene

Boston findet in Irak jeden Tag statt! Ohne dass die Nato-Presse in Deutschland es den Menschen auch nur annährend so nahe bringt! Für die Menschen dort ist das aber genauso furchtbar! Und es ist Ergebnis der Politik der Verbündeten Deutschlandd, der Partner der “Wertegemeinschaft”, wie uns versichert wird! Es wird Zeit, andere Werte und Beziehungen zu den anderen Völkern durchzusetzen, die nicht mehr von dem Willen deren Rohstoffe auszubeuten, sie zu beherrschen und vom Militarismus getragen sind!

Mindestens 27 Tote bei Bombenanschlag in Bagdad

18. April 2013, 22:49

Detonation in Café in einem Einkaufszentrum – Mehr als 50 Menschen verletzt

Bagdad – Bei einem schweren Bombenanschlag im Westen der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Donnerstagabend mindestens 27 Menschen getötet worden. Nach Angaben von Sicherheitskräften und Ärzten wurden außerdem mehr als 50 Menschen verletzt. Die Bombe explodierte den Angaben zufolge gegen 22.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) in einem Café, das im zweiten Stock eines kleinen Einkaufszentrums liegt.

Das Zentrum liegt in dem sunnitisch geprägten Stadtteil Amriya. Das Café wird vor allem von jungen Männern besucht, unter den Toten waren den Angaben zufolge auch drei Kinder. Tagsüber sind in dem Einkaufszentrum auch viele Familien. Im Irak finden am Samstag Regionalwahlen statt. Zuletzt hatte die Gewalt in dem Land wieder deutlich zugenommen. (APA, 18.4.2013)

http://derstandard.at/1363708477236/Bagdad-27-Tote-bei-Selbstmordanschlag-in-Cafe

Leider hat Assad recht: Die Zusammenarbeit der westlichen Eliten mit Al Kaida in Libyen und in Syrien werden wir alle mit wachsender Unsicherheit bezahlen! Der Kampf um die Kontrolle der Rohstoffe anderer Länder, nachdem die eigenen Staaten bankrott gewirtschaftet worden sind, geht nicht mehr so einfach mit eigenen Soldaten, also braucht man die Islamisten, um nationale Regierungen zu beseitigen; aber damit macht man die stark, die die ganze Aufklärung und Toleranz ablehnen (manchmal aber auch vor allem die Arroganz und Ausbeutung durch die westlichen Eliten)! Heute kostet das Setzen der westlichen Eliten auf Gewalt und nicht mehr friedliche Veränderung aber schon Hundertausenden das Leben und die Heimat! Es wird Zeit, eine andere Außenpolitik durchzusetzen, die sich wieder am Völkerrecht, den Menschenrechten, der UNO-Charta und den Werten der Fairness und Solidarität orientiert und nicht den Bereicherungs- und Gewaltphantasien der Geldelite der westlichen Länder, getrieben von einem System, dass von den Funktionären kurzfristige Höchstprofite fordert!

Assad: “Westen wird hohen Preis für Unterstützung von Terroristen zahlen”

17. April 2013, 20:42

 

foto: reuters/ratner

Bashar al-Assad in Fernseh-Interview

Damaskus/Kairo – Syriens Präsident Bashar al-Assad hat in einem Fernsehinterview den Westen vor der Unterstützung terroristischer Gruppen in seinem Land gewarnt. “Der Westen hat die Al-Kaida in Afghanistan in ihrer Anfangsphase unterstützt und später einen hohen Preis dafür bezahlt. Heute unterstützt er die Al-Kaida in Syrien, Libyen und an anderen Orten. Dafür wird er später den Preis im Herzen Europas und im Herzen der USA zahlen”, sagte Assad in einem Interview-Ausschnitt, der bereits vor der geplanten Ausstrahlung am Mittwoch öffentlich wurde.

In dem Interview des regimetreuen Senders Al-Ichbarija schien Assad auf die radikale Al-Nusra-Front, die in mehreren syrischen Provinzen gegen die Regierungstruppen kämpft, Bezug zu nehmen. Diese hatte erst vor wenigen Tagen ihre Zugehörigkeit zur Al-Kaida erklärt. In der Vergangenheit hat das syrische Regime oppositionelle Gruppen immer wieder als “terroristische Banden” bezeichnet. Assad warf Jordanien vor, Rebellen den Zugang nach Syrien zu ermöglichen

http://derstandard.at/1363708338092/Assad-Westen-wird-hohen-Preis-fuer-Unterstuetzung-von-Terroristen-zahlen

Nordkoreas Angebot einer friedlichen Lösung wird von Südkorea und den USA zurückgewiesen! Warum sucht der Westen immer häufiger den Weg der Konfrontation und Gewalt, statt Lösungen im friedlichen Sinn. MitbürgerInne wir sollten damit Schluss machen und in unseren Ländern eine Mehrheit für friedliche Kooperation gewinnen mit den anderen Ländern! Warum müssen die USA marialische Militärmanöver seit Jahren immer wieder an den Grenzen Nordkoreas abhalten, warum den Land unbedingt ihren Stil aufzwingen wollen! Waum kann man nicht im Austauch zusammen lernen, denn die USA hat angesichts ihrer vielen Probleme auch viel von anderen zu lernen und keinen Grund zur Arroganz!

Nordkorea nennt Bedingungen für Dialog, Südkorea lehnt ab

18. April 2013, 20:51

Nordkorea fordert Aufhebung von UN-Sanktionen und Ende von Militärmanövern – Südkorea nennt Bedingungen “absolut unfassbar” – Auch USA lehnen ab

Seoul/Pjöngjang/Washington – Die nordkoreanische Führung hat Bedingungen für mögliche Gespräche mit Südkorea oder den USA gestellt. Dazu zählten die Aufhebung der UN-Sanktionen und das garantierte Ende der gemeinsamen Militärübungen der USA und Südkoreas, wie die nordkoreanische Nationale Verteidigungskommission am Donnerstag mitteilte. “Wenn die Feinde in den USA und im Süden (…) wirklich den Dialog und Verhandlungen wollen, sollten sie diese Schritte gehen”, hieß es in der Erklärung.

Südkorea hat die genannten Bedingungen für Verhandlungen zurückgewiesen. Die Bedingungen seien “absolut unfassbar” und “absurd”, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums in Seoul am Donnerstag. Sein Land fordere Pjöngjang nachdrücklich auf, künftig keine derartigen Bedingungen mehr zu stellen und sich stattdessen auf die internationale Gemeinschaft einzulassen.

Das Angebot sei “nicht akzeptabel”, sagte US-Außenminister John Kerry am Donnerstag in Washington. Das Weiße Haus bekräftigte, Pjöngjang müsse zunächst “ernsthaft” seinen internationalen Verpflichtungen nachkommen.

Kerry erklärte daraufhin vor dem Kongress in Washington, er betrachte das Signal aus Nordkorea als “Schachzug”. Auf keinen Fall werde die US-Regierung in das alte Muster zurückfallen und im Gegenzug für Verhandlungsschritte dem Norden etwa Lebensmittelhilfen versprechen. “Wir müssen hier einige fundamentale Entscheidungen treffen”, sagte Kerry mit Blick auf Nordkoreas Atomprogramm und die jüngsten Kriegsdrohungen Pjöngjangs.

Fast tägliche Drohungen

Am Dienstag hatte Nordkorea zu dem Gesprächsangebot der USA erklärt, Pjöngjang werde keinem “erniedrigenden Dialog” mit Washington zustimmen. Am selben Tag drohte die nordkoreanische Führung Südkorea mit einem Militärangriff “ohne Vorwarnung”. Seit Wochen erneuert Pjöngjang fast täglich die Drohungen gegenüber dem südlichen Nachbarn und den USA. Derzeit wird mit einem neuen Raketentest Nordkoreas gerechnet, dessen Atomprogramm seit Jahren der Besorgnis in der westlichen Welt auslöst. (APA, 18.4.2013)

http://derstandard.at/1363708342838/Nordkorea-nennt-Bedingungen-fuer-Gespraeche-mit-Suedkorea

Boko Haram Amnestie für Nigerias Islamisten? Präsident folgt damit der Forderung verschiedener politischer und religiöser Führer aus dem Norden Nigerias.

Boko Haram

Amnestie für Nigerias Islamisten?

International Vor 59 Minuten

urf. Der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan hat am Mittwoch eine Kommission mit der Ausarbeitung eines Amnestieangebots an Mitglieder der radikalislamischen Sekte Boko Haram beauftragt. Er folgt damit der Forderung verschiedener politischer und religiöser Führer aus dem Norden Nigerias. Jonathan hatte sich bis vor kurzem stets gegen eine Amnestie ausgesprochen und eine militärische Bekämpfung der terroristischen Gruppierung bevorzugt. Boko Haram will im vorwiegend muslimischen Norden Nigerias die Scharia einführen. Seit 2010 hat die Gruppierung immer wieder blutige Anschläge verübt. Eine mögliche Amnestie hat sie bisher kategorisch abgelehnt.

http://www.nzz.ch/aktuell/international/amnestie-fuer-nigerias-islamisten-1.18066962